"Köln plant weniger Schulen" titelt der Kölner Stadt-Anzeiger (KSTA) in seiner Ausgabe vom 7. Oktober 2026. Nach Jahren des Neubaus stelle sich die Stadt auf sinkende Schülerzahlen ein. Das trifft auch das Neubaugebiet Rondorf Nord-West: Statt geplanter zwei soll hier nur noch eine Grundschule entstehen.
Der letzte Schulentwicklungplan aus dem Jahr 2023 habe noch rasant steigende Schülerzahlen zugrunde gelegt. Daher habe die Stadt den Ausbau - also auch den Neubau - von Schulen forciert. Die jüngst vorgelegte, neue Planung weist in Teilen jedoch gegenteilige Entwicklungen auf. Der demografische Wandel erreiche inzwischen auch die Schulen, so der KSTA. Das wirke sich inbesondere auch auf die Grundschulen aus. Nach einem Anstieg der Sechs- bis Zehnjährigen auf rund 39.900 im Jahr 2024 soll diese Zahl bis 2032 auf etwa 35.200 sinken. Wurden zum Schuljahr 2023/2024 noch 10.000 Kinder eingeschult, soll die Zahl der Erstklässler bis 2030/2031 auf 8.400 sinken. Daher streicht die Verwaltung sechs der noch 2023 angedachten neuen Grundschulen, darunter auch eine im Neubaugebiet Rondorf Nord-West.